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Kieferorthopädische Behandlung

Von Beginn an beteiligt sich die Ernst & Young BKK mit 80 Prozent an den Behandlungskosten. Ihnen verbleibt vorerst ein Eigenanteil von 20 Prozent. Am Ende der Behandlung wird Ihr Eigenanteil erstattet, wenn der Zahnarzt den erfolgreichen Abschluss der Behandlung bestätigt.
Sind mehrere Kinder einer Familie zur gleichen Zeit in Behandlung, erhöht sich der Zuschuss der Ernst & Young BKK auf 90 Prozent für das zweite und jedes  weitere Kind.

  • Voraussetzungen
  • Antrag
  • Erwachsenenbehandlung
  • Ablauf der Behandlung
  • Behandlerwechsel


Voraussetzungen

Die Ernst & Young BKK übernimmt die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung, wenn Zahn- oder Kieferfehlstellung das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigen oder zu beinträchtigen drohen.

Was ist eine erhebliche Fehlstellung?

Der Gesetzgeber hat ein besonderes Gremium aus Kieferorthopäden und Krankenkassen aufgefordert, kieferorthopädische Krankheitsbefunde gemessen an internationalen Standards zu beschreiben; diese Befunde werden eingeordnet in die "Kieferorthopädischen Indikationsgruppen" (kurz KIG genannt).
Der im Einzelfall diagnostizierte Krankheitsbefund (KIG) ist dann in seinem individuellen Schweregrad einzustufen; hier orientiert sich der Kieferorthopäde an objektiv messbaren Befunden (z. B. Zahnfehlstand in Millimetern o.ä.). Der so ermittelte Behandlungsbedarfsgrad (Schweregrad) kann in Stufen von 1 - 5 eingeordnet werden. Erst ab Stufe 3 liegt eine behandlungsbedürftige erhebliche Fehlstellung vor, für die die Krankenkassen die Behandlungskosten übernehmen dürfen.

Antrag

Wenn Ihr Kieferorthopäde einen Behandlungsbedarf ab Grad "3" diagnostiziert hat, wird er für Sie einen Behandlungsplan erstellen, den Sie oder Ihr Behandler uns zur Genehmigung vorlegen. Den bearbeiteten Behandlungsplan übersenden wir dann direkt an den Zahnarzt und informieren Sie über das Ergebnis.

Erwachsenenbehandlung

Für Versicherte, die zu Beginn der Behandlung das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben, besteht ein Anspruch nur dann, wenn so schwere Kieferanomalien vorliegen, dass nur kombinierte kieferchirurgische und kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen zu einem Erfolg führen.

Ziele der Behandlung

Ziel der kieferorthopädischen Behandlung ist es, die vorliegende Zahn- oder Kieferfehlstellung durch Umformungsmaßnahmen mit besonderen kieferorthopädischen Geräten günstig zu beeinflussen. Damit dies gelingt, ist es sinnvoll, die Zeit der kindlichen Wachstumsphase zu nutzen.
Um den richtigen Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn nicht zu verpassen, bietet es sich an, die kleinen Patienten bereits ab dem 6. Lebensjahr regelmäßig halbjährlich dem Zahnarzt zur Kontrolle vorzustellen. Bei diesen Besuchen können die speziellen Maßnahmen zur Kariesprophylaxe für Kinder durchgeführt werden. Die Kosten übernehmen wir in voller Höhe.

Ablauf der Behandlung

Die Kieferorthopädische Behandlung besteht zuerst aus einer sogenannten aktiven Behandlungsphase; hier werden die Umformungen der Zahnreihen und der Kiefer durchgeführt. Das erzielte Ergebnis wird dann in einer weiteren Phase (Retentionsphase) noch fixiert, damit es sich verfestigen kann. Auch diese Phase ist ein unentbehrlicher Bestandteil jeder kieferorthopädischen Behandlung. Erst nach Abschluss der Retentionsphase kann der Zahnarzt den Abschluss der Behandlung dokumentieren.
Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass sich eine solche Behandlung über mehrere Jahre hinzieht und von den meist jungen Patienten - aber auch von deren Eltern - viel Mitarbeit und Durchhaltevermögen erfordert. Dazu gehört neben einer besonderen Mundhygiene und Pflege der kieferorthopädischen Apparaturen auch das konsequente Einhalten der Behandlungs- und Kontrolltermine. Unterbrechungen der Behandlung oder fehlende Mitarbeit gefährden schnell das Behandlungsziel.
Hinweis: Der Eigenanteil darf nur erstattet werden, wenn die Behandlung in dem im Behandlungsplan beschriebenen Umfang beendet wird.

Behandlerwechsel

Für einen zügigen Behandlungsverlauf ist es wichtig, dass die Durchführung in der Hand des einmal gewählten Zahnarzt/Kieferorthopäden bleibt. Ein Behandlerwechsel ist daher grundsätzlich nur aus so zwingenden Gründen wie z.B. einem Wohnortwechsel möglich.


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