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Nabelschnurbluteinlagerung

Alle Eltern möchten ihrem Baby am liebsten lebenslange Gesundheit schenken. Bei der Geburt haben Sie die beste Gelegenheit zu einer einzigartigen Gesundheitsvorsorge: die Entnahme und Einlagerung des Nabelschnurblutes.

Wird ein Kind erwartet, strömt eine Menge Neues auf die werdenden Eltern ein. Ein Thema, um das sich werdende Eltern mittlerweile auch Gedanken machen sollten, ist die Gesundheitsvorsorge mit Nabelschnurblut. Es enthält wertvolle Stammzellen. Aber was sind eigentlich Stammzellen? Wofür sind sie gut? Und sollte man das Blut lieber spenden oder fürs eigene Kind aufheben?    
Kontaktieren Sie uns bei Fragen rund um dieses Thema, welches allerdings keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ist!

Stammzellen - der Schatz im Nabelschnurblut

Stammzellen sind natürliche Alleskönner. Durch ihre Teilung und Vermehrung bauen sie den Körper eines Menschen auf, reparieren ihn und regenerieren ihn – ein Leben lang. Bei einer Stammzellenteilung entstehen eine neue Stammzelle und eine Tochterzelle, die sich zu spezialisieren beginnt. Diese spezialisierten Zellen werden zu Haut-, Knochen- oder Nervenzellen und bilden so das Rückgrat der über 200 verschiedenen Zellarten in unserem Körper.

Zur Geburt ziehen sich die Stammzellen in die Organe zurück, wo sie während der gesamten Lebensdauer eines Menschen bleiben. Dafür nutzen die Stammzellen das Blut des Kindes. Wird das Kind abgenabelt, bleibt etwas Blut in der Nabelschnur und der Plazenta zurück. Dieses Restblut ist reich an gesunden und jungen Stammzellen.

Stammzellmedizin - neue Hoffnung für Patienten

Solange wir gesund sind, sorgen Stammzellen das ganze Leben lang für eine fortlaufende Erneuerung und Regeneration im Körper. So werden die Zellen der Magenschleimhaut beispielsweise jede Woche erneuert. Die roten Blutzellen werden im Abstand von 120 Tagen ausgetauscht, Knochenzellen alle zehn Jahre. Es gibt jedoch Krankheiten, in deren Verlauf oder bei deren Behandlung die Stammzellen zerstört werden. Dann ist eine Stammzelltransplantation erforderlich.

Hoffnungsvolle Chance bei Krebs- und Bluterkrankungen

Derzeit finden in Europa jedes Jahr fast 30.000 solcher Stammzelltransplantationen statt – die meisten davon zur Behandlungen von schweren Krebs- oder Bluterkrankungen. Viele Jahre lang wurden dafür vor allem Stammzellen aus dem Knochenmark verwendet. Seit etwa zehn Jahren werden sie Schritt für Schritt ersetzt, durch Stammzellen aus dem Nabelschnurblut. In einigen Ländern wie den USA oder Japan wird heute schon häufiger Nabelschnurblut verwendet als Knochenmark.

Das Besondere an Stammzellen aus Nabelschnurblut:

  • Sie sind jung, gesund und sehr entwicklungsfähig.
  • Sie sind einfach zu gewinnen: Da das Kind zum Zeitpunkt der Entnahme bereits abgenabelt ist, besteht kein Risiko für Mutter und Kind.
  • Dank modernster Kryotechnik, das heißt Konservierung bei sehr niedrigen Temperaturen, können diese Stammzellen über Jahrzehnte aufbewahrt werden, ohne ihre wertvollen Eigenschaften zu verlieren.
  • Sie sind im Bedarfsfall sofort verfügbar.
  • Sie werden besser vertragen als beispielsweise Knochenmark-Stammzellen, wenn Stammzellspender und Patient nicht dieselbe Person sind.


Auch wirkungsvoll gegen Volkskrankheiten

Ein zweites Anwendungsgebiet für Stammzellen sind die so genannten Volkskrankheiten. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Diabetes sowie Gelenk- oder Knorpelprobleme. Das Auftreten solcher Zivilisationskrankheiten ist häufig altersbedingt. Man vermutet, dass die Stammzellen dabei eine wesentliche Rolle spielen. Denn Stammzellen ermüden mit den Jahren genauso wie der Rest des Körpers, ihre Reparaturfähigkeit verringert sich. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Wundheilung: Während Platzwunden oder Knochenbrüche bei Kindern scheinbar im nu verheilen, dauert es bei älteren Menschen deutlich länger. Deshalb werden wir im Alter auch anfälliger für Krankheiten.

Solchen altersbedingten Erkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, wollen Ärzte mit Stammzellen zu Leibe rücken. Experten rechnen damit, dass jeder siebte Mensch im Alter bis zu 70 Jahren allein schon für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Stammzellen benötigen wird. Stammzellen aus Nabelschnurblut sind für die Medizin besonders interessant, denn sie sind jung, gesund und vital.

Sinnvolle Entscheidung für eine gesunde Zukunft


Dabei ist vieles, was noch vor einem Jahrzehnt utopisch schien, heute bereits Realität. Im Rahmen der Regenerativen Medizin werden Stammzellen verwendet, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren oder um individuellen Gewebe- und Organersatz für Patienten herzustellen.

So ist es Wissenschaftlern bereits gelungen, aus Stammzellen neue Haut und neue Knorpel herzustellen. Auch für Erkrankungen des Zentralen Nervensystems wie z.B. Alzheimer oder Parkinson gibt es bereits große Fortschritte.

Mit Hilfe von Stammzellen wird heute sogar schon Organersatz entwickelt. Ein deutsches Team von der Universität Hannover hat auf diese Art bereits herzkranke Kinder und Jugendliche behandelt. Auch Ärzte von der Herzchirurgie die Universität Zürich arbeiten auf diesem Gebiet.

Es gibt aber auch Grenzen

Dennoch sind Stammzellen keine Allzweckwaffe. Bei psychologischen Erkrankungen oder funktionellen Störungen helfen sie gar nicht. Auch ist es möglich, dass nicht alle Studien oder alle Stammzellarten gleichermaßen zum Erfolg führen werden. Unbestritten ist jedoch, dass Stammzellen bereits heute zehntausenden Menschen geholfen haben und dass es täglich mehr werden.
Spenden ist gut. Eigenvorsorge auch.

Viele Eltern kennen vielleicht die Situation. Der Arzt sagt, spenden Sie das Nabelschnurblut. Das Herz sagt, bewahr es für dein Kind auf. Was ist nun besser? Es gibt kein Richtig oder Falsch. Beides ist richtig und hängt davon ab, was die Eltern wollen. Sie können das Angebot der Nabelschnureinlagerung für Ihr eigenes Baby nutzen. Oder das Blut einer Spenderdatei schenken und damit vielleicht einmal anderen Menschen helfen.

Was kostet die Einlagerung von Nabelschnurblut

Wenn werdende Eltern eine Gesundheitsvorsorge für ihr eigenes Kind wünschen, müssen sie die Kosten für die Stammzell-Einlagerung selbst bezahlen. Die Kosten dafür liegen bei etwa 2000 Euro. Dafür haben dann nur die Eltern und das Kind Zugriff darauf. Was immer die Zukunft bringt, das eigene Kind kann dann stets auf seine gesunden, jungen Nabelschnurblut-Stammzellen zurückgreifen.

Wenn Sie mehr über Nabelschnurblut-Einlagerung wissen wollen

In Deutschland gibt es mehrere Unternehmen, die werdenden Eltern die Einlagerung des Nabelschnurbluts anbieten - zum Beispiel ethikur, cryosave, stellacure und VITA 34. VITA 34 kooperiert beispielsweise mit 900 von 950 Geburtseinrichtungen.


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