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In Deutschland gibt es zahlreiche kinderlose Erwachsene, rund ein Drittel davon bleibt jedoch gänzlich ungewollt kinderlos. Dabei wird für viele Betroffene eine künstliche Befruchtung zur letzten Option. Vorab gilt es den Ursachen der Kinderlosigkeit bei Frau und Mann auf den Grund zu gehen. Die EY BKK bietet ihren Versicherten mit einem „Kinderwunschkonsil“ ein neues Beratungsangebot, das von Berufsverbänden der Frauenärzte und Reproduktionsmedizinischen Zentren entwickelt wurde.

Gemeinsam werden die Hintergründe analysiert und mögliche Ursachen der Kinderlosigkeit identifiziert. So kann zum Beispiel der Lebensstil eine spontane Schwangerschaft hindern, lässt sich aber durch Verhaltensänderungen positiv beeinflussen. Erst im zweiten Schritt wird die reproduktionsmedizinische Diagnostik eingesetzt, um bei Bedarf eine künstliche Befruchtung zu unterstützen. Das Unterstützungsangebot ist darauf ausgerichtet, die psychische und physische Belastung und die Kosten für die Betroffenen möglichst gering zu halten.

Die Infrastruktur des „Kinderwunschkonsils“ ermöglicht den gynäkologischen Praxen eine strukturierte digitale Anamnese und Datenerhebung. Kombiniert mit einer telemedizinischen Anfrage an Reproduktionsmedizinerinnen und –Mediziner werden die erhobenen Befunde geprüft und bewertet. Dabei werden die Anamnesedaten um aktuelle Daten aus einem digitalgeführten Zykluskalender der Patientin ergänzt, der für die Frauen über die kostenlose App „Mein Frauenarzt“ verfügbar ist.

Kontaktieren Sie uns bzgl. der Teilnahmevorausetzung für Leistungen durch die EY BKK

7 Tipps zum Schwanger werden:

Immer mehr Paare versuchen ihr erstes Kind in einem Alter zu bekommen, in dem Schwangerwerden nicht immer sofort klappt. Denn ab 30 Jahren sinkt die Fruchtbarkeit bei Frauen rapide, mit 35 Jahren liegen die Chancen auf eine Schwangerschaft bei Frauen nur noch bei 20 %.

Mit unseren 7 Tipps können Sie die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen:

  1. Lernen Sie Ihren Zyklus kennen
    Ein gutes Timing steigert die Chance auf eine Schwangerschaft. Denn innerhalb eines Zyklus können Frauen nur an wenigen Tagen rund um den Eisprung schwanger werden. Am wahrscheinlichsten klappt es an den zwei bis drei Tagen vor dem Eisprung. Mit der kostenlosen App „Mein Frauenarzt“ lernen Sie Ihren Zyklus kennen und können alle relevanten Daten wie die Temperaturkurve und die Häufigkeit und den Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs eintragen.
    Gut zu wissen: Spermien überleben bis zu fünf Tage. Die eigentliche Befruchtung kann daher auch Tage nach dem Geschlechtsverkehr stattfinden.
  2. Achten Sie auf gesunde Ernährung
    Eine ausgewogene Ernährung kann die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern fördern. Fünf Portionen Obst und Gemüse und Kohlenhydrate in Form von Vollkornprodukten gehören auf den Speiseplan. Bei Frauen empfiehlt sich außerdem die Einnahme von Folsäure, ein Mangel davon kann nicht nur die Fruchtbarkeit einschränken sondern auch zu Fehlbildungen beim Baby führen. Das befruchtete Ei benötigt Vitamin E, um sich in der Gebärmutter einzunisten (v. a. in Mandeln, Haselnüssen und pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Olivenöl). Die Fruchtbarkeit beim Mann profitiert neben Vitamin E auch von Vitamin C und B1, die in Paprika, Zitrusfrüchten, Haferflocken, Hülsenfrüchten, Schweinefleisch und Fisch vorkommen.
  3. Normalisieren Sie Ihr Körpergewicht
    Hohes Übergewicht und extremes Untergewicht verringern die Fruchtbarkeit der Frau. Beide können die Ursache für einen gestörten Zyklus sein und sogar zum Ausbleiben der Periode führen. Achten Sie auf regelmäßigen Sport und eine ausgewogene Ernährung. Extremes Über- und Untergewicht können auch psychische Ursachen haben. Informieren Sie sich!
  4. Lassen Sie sich durchchecken
    Erzählen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt von Ihrem Kinderwunsch. So kann er oder sie Sie am besten unterstützen und beraten, wenn es z. B. um die regelmäßige Einnahme von Medikamenten geht. Da auch unerkannte Infektionen im Genitalbereich der Frau, wie z. B. Chlamydien eine Komplikation bei unerfülltem Kinderwunsch darstellen, ist es wichtig, sich regelmäßig durchchecken zu lassen.
  5. Schlafen Sie gut
    Unregelmäßige Schlafgewohnheiten bringen den Organismus und auch den Zyklus durcheinander. Machen Sie also die Nacht nicht zum Tag. Denn im Dunkeln produziert der Körper vermehrt Melatonin, dass das eisprungauslösende LH-Hormon drosselt. Dadurch kann der Eisprung verspätet oder auch gar nicht eintreten. Auch Fernreisen mit Zeitumstellung und veränderten klimatischen Bedingungen können den Zyklus beeinflussen.
  6. Bleiben Sie gelassen
    So schwer es auch fällt, entspannen Sie sich. Seien Sie sich bewusst, dass eine Wartezeit von einem Jahr völlig normal ist. Nehmen Sie sich Zeit, bewusst zu entspannen. Denn es ist erwiesen, dass das Stresshormon Adrenalin die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern hemmt. Gönnen Sie sich im Alltag also öfters mal eine Pause und Zeit für entspannte Zweisamkeit. Auch Luna-Yoga kann die Fruchtbarkeit fördern, da die Übungen den Beckenboden und die Sexualorgane der Frau stimulieren. Was immer gut tut, bringt auch das Wunschkind näher. Denn nicht selten stellt sich eine Schwangerschaft dann ein, wenn man es nicht mehr krampfhaft versucht.
  7. Für Ihn: Vermeiden Sie Saunagänge und Sitzheizungen
    Hitze verringert die männliche Fruchtbarkeit. Verzichten Sie daher auf zu enge Hosen, Saunagänge oder die Sitzheizung im Auto. Spermien mögen es kühl!

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